Rezension

„Memento Monstrum: Vorsicht, bissig!“ von Jochen Till

Grotesk, witzig und unheimlich zugleich! Memento Monstrum – Vorsicht bissig! ist nicht nur optisch ein wahrer Augenschmaus für Buchliebhaber, auch die Geschichte ist großartig! Graf Dracula muss wider Willen ein Wochenende auf seine Enkel aufpassen – wie soll er das nur überleben? Doch als seinen Enkeln ein altes Fotoalbum in die Hände fällt, hat Graf Dracula so manch gruselige Geschichte zu erzählen…

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„Das verzauberte Puppenhaus“ von Patricia Schröder

Das verzauberte Puppenhaus von Patricia Schröder ist ein besonderer Kinderroman, der mich in seinen Bann gezogen hat. Als die 10-jährige Mia von ihrer verschollenen Tante ein Puppenhaus vermacht bekommt, ist sie wenig begeistert. Denn wer spielt in ihrem Alter noch mit einem Puppenhaus, wenn man auch am Laptop City of Dolls zocken kann? Doch die Puppenhausbewohner erwachen zum Leben und plötzlich ist Mia mittendrin in einem echten Abenteuer, das mit einem Computerspiel nicht zu vergleichen ist. Unheimlich witzig, spannend und rasant erzählt Patricia Schröder eine wunderbare Geschichte, dich ich für Kinder wie für Erwachsene nur empfehlen kann.

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„Glück ist was für Anfänger“ von Ortwin Ramadan

Zwei Jungen ein Schicksal: Sie fühlen sich vom Leben betrogen, wollen ausreißen und können es doch nicht. In Ortwin Ramadans zeitgenössischem Jugendbuch Glück ist was für Anfänger geht es um Freundschaft, dort, wo man sie am wenigsten vermutet. Eine humorvolle, spannende und gleichzeitig sozialkritische Geschichte, der man sich trotz leicht enttäuschendem Ende nur schwerlich entziehen kann. Wer die Geschichte Ziemlich beste Freunde geliebt hat, wird auch bei dieser ungewöhnlichen Freundschaft auf seine Kosten kommen.

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„Agalstra“ von Anna Herzog

In den letzten Tagen hat mich dieses druckfrisch erschienene Kinderbuch aus dem Coppenrath Verlag erreicht. Agalstra von Anna Herzog erzählt die Geschichte von Merle und Felix, die in ihrer Ferienfreizeit an einem Theater-Workshop in den Gemäuern einer alten Burg teilnehmen. Doch die Geschichte des Theaterstücks, das die Kinder gemeinsam proben, scheint sich auf geheimnisvolle Weise selbst zu erfinden. Auch der unheimliche Graf der Burg, ein verloren geglaubtes Lied und rätselhafte Kostüme halten Merle und ihre Freunde in ihren Ferien richtig auf Trab! Die Grundidee der Geschichte fand ich klasse und sehr fantasievoll, leider ist die Umsetzung an vielen Stellen jedoch nicht gelungen, sodass mich die Geschichte nur in ihren Ansätzen überzeugen konnte.

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„Die höchst eigenartige Verschwörung von Barrow’s Bay“ von Nicholas Gannon

Liebe Bücherwürmer,

heute habe ich eine besondere Empfehlung für euch! Die höchst eigenartige Verschwörung von Barrow’s Bay ist die von mir langersehnte Fortsetzung von Nicholas Gannons erstem Kinderbuch Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt, von dem ich euch hier schon berichtet habe. Die Geschichte von dem Jungen Archer Helmsley, der das Geheimnis um seine verschollenen Großeltern lüften will und dabei mit seinen Freunden wieder einige Abenteuer zu bestehen hat, hat mich wieder komplett verzaubert!

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„Mein Leben mal eben“ von Nikola Huppertz

Liebe Bücherwürmer!

Mein Leben mal eben von Nikola Huppertz erzählt die Geschichte von Anouk, der das Gen zum Unnormal sein schon in die Wiege gelegt wurde: Anouk hat nämlich zwei Mütter und einen Vater, der nur für ihren genetischen Ursprung gesorgt hat. Das veranlasst ihre MitschülerInnen nicht nur dazu, hinter ihrem Rücken das Wort mit -isch zu flüstern, sondern auch sie auszugrenzen. Eine Geschichte mit viel Tiefe und einem Appell für das Anderssein, aber dennoch mit einigen erzählerischen Schwachstellen.

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