Monatsrückblick

April, April – ein wahrer Büchermonat!

Hey ihr Lieben!

am 23. April wurde von allen Bücherwürmern feierlich der Welttag des Buches begangen, dem Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren. Natürlich ist für uns Buchblogger eigentlich jeden Tag Welttag des Buches! Da das Fest inzwischen ein internationales Ereignis geworden ist, habe ich den Feiertag dieses Mal mit dem Märchenklassiker von L. Frank Baum The Wonderful Wizard of Oz begangen. Aber auch sonst hatte der Monat April einiges an Lesestoff für mich zu bieten!

Gelesene Bücher

  • Claudia Puhlfürst: Fürchte die Nacht

Obwohl mich das Ende des Jugendthrillers etwas irritiert zurückgelassen hat, konnte mich die Geschichte von Fürchte die Nacht von Anfang an fesseln. Besonders gelungen finde ich, dass jede Figur der Geschichte verdächtigt werden könnte, den Mord an eine Schülerin begangen zu haben. Gerade diese Undurchsichtigkeit der einzelnen Charaktere und die Unberechenbarkeit des Mörders, hat die Geschichte zu einem unheimlichen Leseerlebnis gemacht. Auf jeden Fall werde ich die Autorin in Zukunft weiter beobachten, denn sie hat meiner Meinung nach genau das richtige Gespür dafür, was eine furchterregende Geschichte ausmachen sollte. Hier geht es zu meiner Rezension des Buches.

  • Rick Riordan: Percy Jackson – Diebe im Olymp

Leider stehe ich der bekannten Reihe um den Götterjungen Percy Jackson skeptisch gegenüber. Der erste Band konnte mich ungefähr bis zur Hälfte der Geschichte mitreißen, danach ging es stetig bergab. Auf der Reise in die Unterwelt werden Percy und seine Freunde von bösartigen Kreaturen verfolgt. Jede erscheint ihnen in verkleideter Gestalt, weshalb die Halbgötter ihnen in exakt jeder Situation auf den Leim gehen und für ihre Naivität mit Gewalt bestraft werden. Die Blindheit von Percy und seinen Freunden für Gefahr, ist mir spätestens nach dem dritten Überraschungsangriff zu viel gewesen. Die Idee, dass antike Götter immer noch auf der Welt existieren und ihre Kinder in einem Camp für Halbblüter ausgebildet werden, hat mir zwar eigentlich sehr gut gefallen, aber leider wurde zumindest im ersten Band das Potenzial der Geschichte meiner Meinung nach nicht vollends ausgeschöpft. Meine vollständige Rezension zum Buch findet ihr hier.

  • Tessa Korber: Die Katzen von Montmartre

Mordermittlungen aus Katzenperspektive zu verfolgen war eine besondere Erfahrung. Und nicht nur das hat bei diesem Krimi Spaß gemacht, denn die samtpfotigen Vierbeiner am Montmartre haben es faustdick hinter den Ohren und wissen genau, welche Menschen etwas zu verbergen haben. Der Krimi strotzt zwar nicht von ausgefeilten und dramatischen Verwicklungen, trotzdem war er spannend und unterhaltsam. Obwohl ich Katzenromane normalerweise nicht lese, hat mir dieser Krimi gut gefallen, der mit viel Witz auch die besonderen Eigenheiten der Katzen herausstellt. Hier lest ihr mehr über Die Katzen von Montmartre.

  • Ursula Poznanski: Elanus

Der neue Jugendthriller von Ursula Poznanski war mein Lesehighlight im April! In Elanus hat mich der Protagonist Jona begeistert, denn er ist eine Figur, die zunächst Antipathie hervorruft, sich aber im Laufe der Geschichte charakterlich weiterentwickelt, sodass er am Ende eine Hauptfigur darstellt, die man als Leser ins Herz geschlossen hat. Mit einer außergewöhnlichen Geschichte entführt Poznanski den Leser in die Welt der Hightech-Drohnen, was nicht nur technikversierte Leser unter uns interessieren könnte. Mich hat Jona’s Besessenheit von seinem Flugobjekt fasziniert und gleichzeitig wieder daran erinnert, wie gläsern der Mensch heutzutage mit dem Fortschritt der Technik und der Nutzung von sozialen Medien eigentlich ist. Eine durchweg spannende Geschichte über die Gefahr des Überwachens und Spionierens, die so fesselt, dass man das Buch nicht weglegen möchte. Mehr lest ihr hier in meiner ausführlichen Rezension,

  • L. Frank Baum: The Wonderful Wizard of Oz

Der Kinderklassiker hat mir beim Lesen in Originalsprache ebenso gut gefallen, wie als Kind das Schauen des Films. Vier liebevoll ausgestattete Protagonisten erobern das Herz des Lesers gerade dadurch, dass sie nicht perfekt sind. So fehlt der Vogelscheuche Hirn, dem Zinnmann ein Herz, dem Löwen Mut und Dorothy fehlt ihr Zuhause. Trotzdem meistern sie gemeinsam sämtliche Abenteuer auf ihrem gefährlichen Weg in die Smaragdstadt des legendären Zauberers Oz. Die Geschichte ist so unterhaltsam wie lehrreich und gehört zu den zeitlosen Klassikern, die jeder einmal gelesen haben muss. Erfahrt hier mehr über meinen Leseeindruck.

Neue Bücher im Regal

  • Katharina Mahrenholtz: Schriftstellerinnen!
  • Laura Kneidl: Water & Air
  • Maria Dahvana Headly: Magonia
  • Beatrix Gurian: Sommernachtsfunkeln
  • Nikola Huppertz: Mein Leben mal eben
  • Monika Feth: Blutrosen

Eure

Welche Bücher habt ihr im April gelesen?

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4 Kommentare zu „April, April – ein wahrer Büchermonat!

  1. Hi 😀
    Ein schöner Lesemonat! „Fürchte die Nacht“ klingt echt interessant! „Elanus“ wollte ich eigentlich auch noch lese, da ich Ursula Poznanski eigentlich sehr mag, aber irgendwie komme ich dann doch nicht an das Buch heran. Ich habe keine Ahnung, woran es liegt, vielleicht fesselt mich die Thematik nicht so besonders!

    Liebe Grüße und einen schönen Lesemonat Mai!

    Jessi

    1. Liebe Jessi,
      so darfst dich von der Drohnen-Thematik von „Elanus“ nicht zu sehr abschrecken lassen, hauptsächlich geht es um das, was Jona entdeckt und wie gefährlich ihm das Wissen werden kann. Es ist ziemlich spannend und selbst wenn man nicht technikbegeistert ist, ist die Story wahnsinnig fesselnd 😊.
      Liebe Grüße
      Svenja

  2. Wie wunderschön ist denn das Cover von „Sommernachtsfunken“. Ich weiß zwar nicht, worum es in dem Buch geht, aber aufgrund des Covers würde ich mir das in der Buchhandlung gleich genauer anschauen.

    Ansonsten hast du mich neugierig auf Fürchte die Nacht gemacht, während Elanus eh schon länger auf meiner Wunschliste steht. Habe da schon viele begeisterte Stimmen gehört. Gelesen habe ich übrigens Percy Jackson. Bin aber mit sehr geringen Erwartungen herangegangen, weil ich ein Kinderbuch erwartet hatte. Mir hat es dann aber gut gefallen, weil es mich echt unterhalten hat und ich oft Schmunzeln musste. Aber ist sicherlich Gesachmackssache. Bei mir stehen die Folgebände jetzt noch auf der Wunschliste.

    Lg Nicole #litnetzwerk

    1. Liebe Nicole,
      schön, dass du mich über das #litnetzwerk gefunden hast 🙂 In „Sommernachtsfunken“ geht es um Kati, die nach einem Unfall mit einer Narbe gezeichnet und mit mit ihrem besten Freund zerstritten ist. Sie reist nach Los Angeles und lässt sich von zwei Geschwistern in die Glamour-Welt entführen, die aber eigentlich ein Albtraum ist. Ich habe es selbst noch nicht gelesen, fand es aber auch schon wegen des Covers total ansprechend 🙂 „Percy Jackson“ habe ich tatsächlich erstmal nicht weitergelesen, aber „Fürchte die Nacht“ kann ich dir trotz des abrupten Endes sehr empfehlen 🙂
      Liebe Grüße
      Svenja

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